Tiny House bei Sturm

1 Minuten Lesezeit

Regen prasselt auf das Dach, das mit LKW-Plane gedeckt ist. Beinahe bekomme ich das Gefühl in einem Zelt zu sitzen. An den Wegen und Flüssen liegen Steine, Äste und Bäume, die zuvor nicht da waren. Die vergangenen Tage waren ziemlich stürmisch. Doch wie fühlt sich ein Tiny House bei Sturm an?

Wir haben unser Tiny House aufgebockt, zwar nur an fünf Stellen, aber es steht sehr stabil. Seit wir im Tiny House leben, gab es nur zwei Situationen, in denen das Tiny House durch Außeneinflüsse gewackelt hat. Das war bei Sturmböen. Weht der Wind relativ konstant, merkt man ihn nicht.
Und selbst die Böen wackeln schwächer am Haus als eine Person, die die Treppe benutzt.
Es ist etwa wie beim Transport des Hauses. Man spürt es nur manchmal wenn ein LKW vorbei fährt. Also eine ähnliche Situation. Das Tiny House hat an der langen Seite eine große Angriffsfläche für den Wind, jedoch bringt es auch knapp 3,5 Tonnen auf die Waage. Und die müssen vom Wind erst einmal bewegt werden.

Und was bewegt dich so? ; )

6 Kommentare zu “Tiny House bei Sturm

  1. Huhu! Danke fürs Teilen eurer Erfahrung! Ich habe tatsächlich in den letzten Tagen darüber nachgedacht, ob ich direkt Ösen einplanen soll für mein zukünftiges Haus, um das ähnlich wie ein Zelt noch am Boden verankern zu können 🤨
    Ich bleibe gespannt..! 😀

    1. Hallo Johannes,
      wenn Du in extrem stürmischen Regionen stehen möchtest, ist das bestimmt eine Option 🙂
      Oder wenn DU vor hast ein Segel über Deinem Tiny House aufzuspannen 😀

      Danke für’s Teilen Deiner Gedanken, genieß das restliche Wochenende!
      Alles Liebe
      Marco

      1. Das würde mich auch sehr interessieren. Wie kommt man so klar, wenn man auf so engem Raum immer zusammen ist? Auch wenn man sich sehr lieb hat. Wir können wochenlang in einem kleinen Zelt schlafen, mini tiny, aber das ist dann immer (Wander)Urlaub. Wir kennen keine Konflikte bisher im Wanderurlaub. Aber so im Alltag……es geht gut, aber ich hätte die Sorge, dass es durch die Enge zu schlechter Stimmung kommen könnte…..passiert das bei euch auch schon mal? Und falls ja, wie löst ihr das? Wart ihr euch von Anfang an einig, dass ihr das gemeinsam könnt so eng zu leben auf Dauer oder hat einer den anderen erstmal überzeugt? Ich danke euch für die Einblicke.

  2. Hallo,

    ich würde mich über einen Bericht wie allgemein der Winter für euch verlaufen ist, freuen. Bisher sind das ja so einzelne Punkte wie Feuchtigkeit (was mich auch interessiert hat), und Sturm. Lebt es sich auch im Winter gut im Tiny House? Wo liegen Schwierigkeiten?

    Wir haben eine Art Tiny House. Es ist nicht so geplant (schon viel älter), und mit ca. 20 – 24 qm schon etwas größer. Es ist besseres Gartenhaus (mit Wasser und Elektro), mit Fundament und stabil und sogar einem richtigen Dach. Da es nur für den Sommer ausgelegt ist, wurde es nicht gedämmt und es gibt keine Heizmöglichkeit. Ich finde es daher also spannend, wie für euch die kalte Jahreszeit so ist.

    Und wie kommt ihr mit der „Enge“ zu Recht? Seid ihr viel unterwegs? Also, mein Mann und ich können es sehr gut in einem Raum aushalten, ich glaube auch, dass wir im Sommer problemlos gemeinsam unser Tiny House bewohnen könnten, ohne Streit. Im Winter, wenn man aber hier in Norddeutschland schon auch öfter mal den ganzen Tag eher drinnen ist, wäre es schwieriger.
    LG Nadine

    1. Hallo Nadine,

      Schwierigkeiten im Winter? Maximal im Eingangsbereich mit Schnee und Regenwasser.

      Es lebt sich im Winter hier ganz gut. Die Temperaturen schwanken innen ein wenig, da wir zwei bis drei Mal am Tag anheizen und dann wieder runterkühlen lassen. Dann sitzt man erst im T-Shirt, später im dünnen, dann im dicken Pulli da. Wenn wir zu spät abends nochmal anheizen, dann wird es im Loft doch recht warm. Mit regelbaren Heizungen hat man diese Schwankungen allerdings nicht.
      Auf jeden Fall ist es hier voll gemütlich.

      Wir haben in unserem Leben zwei Räume: Das Drinnen und das Draußen. Die beiden Räume bestehen bei uns egal ob Sommer oder Winter ist. Dennoch ist es nicht unsere Art Spannungen, die aufkommen, beiseite zu schieben. Wir wechseln oft ins Draußen und besprechen bei einem Spaziergang alles was uns gerade beschäftigt. Die Spannungen sind dann meist verschwunden. Die Natur und die Gespräche sind da echt heilend.
      Oft hat die Spannung ja auch gar nichts mit dem Gegenüber zu tun, ist aber für das Gegenüber spürbar.

      Alles Liebe
      Kaya & Marco <3

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